Ganztagsschule Drispenstedt

Vom Ich zum Wir - Gemeinschaft leben.

 
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betreuung

 

 

Das Team

 

Wir, Mehmet Çetik, Nüket Çetik, Carola Ernst, Kirsten Haegele, Sandra Koch, Felix Latt, Nadine Mannß, Beate Richter, Waltraud Schönberg, Astrid Sonnemann-Pröhl, Monika Wehmeier, Sandra Wehmeier, sind ausgebildete Erzieher*innen, Grundschullehrer*innen, zertifizierte Pädagogische Mitarbeiter*innen und interkulturelle Musikpädagog*innen. Wir arbeiten zum Teil seit zehn Jahren zusammen und sind ein eingespieltes Team. Wir haben zuvor alle individuelle Erfahrungen an jeweils ganz verschiedenen Arbeitsplätzen gesammelt. Jede*r bringt in dieses Team ihre*seine persönlichen und beruflichen Erfahrungen mit. Wir alle stehen miteinander und mit der Schulgemeinschaft in einem regelmäßigen und engen Austausch.

Unterstützt werden wir jedes Jahr von FSJ-ler*innen und Schul- und Fachschulpraktikant*innen.

 

 

Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein

 

Uns ist es wichtig die Umwelt zu schützen. Wir achten darauf mit Ressourcen sparsam umzugehen. Wir vermeiden Müll, wir sparen Strom, wir kaufen nachhaltig ein etc.

Das Malen und Basteln spielt in der Betreuung im Alltag eine große Rolle. Wir führen mit den Kindern und auch untereinander viele Gespräche darüber, wie man z.B. mit Malutensilien sparsam und bewusst umgehen kann. Diese Gespräche haben für alle Beteiligten eine nachhaltige Auswirkung. Sie führen zu einem lebendigen, fortlaufenden und gemeinsamen Austausch.

Wir haben seit einiger Zeit zwei Bienenstöcke bei uns auf der Schulwiese. Die Bienenstöcke sind ein Anlass, gemeinsame Beobachtungen zu machen und dabei Gespräche über die Umwelt zu führen.

 

 

Gesundheit

 

Gemeinsames Kochen

Wir haben eine große Schulküche, in der wir in kleinen Gruppen gemeinsam kochen. Das gemeinsame Zubereiten von Essen ermöglicht ganz reiche und vielfältige Erfahrungen: Sinnliche Erfahrungen beim Kneten von Teig oder beim Riechen und zwischendurch mal probieren, der Umgang mit Küchengeräten und das Schärfen von feinmotorischen Fähigkeiten, die Wahrnehmung und ein Verständnis von Ordnung und Unordnung usw. Die Küche als außergewöhnlich reicher Erfahrungsraum vereint das praktische „machen“ und das Sprechen über die Zutaten, das Rezept und die Zubereitung.

 

Bewegung und Spielen

Es gibt den Schulhof, darauf stehen verschiedene Klettergerüste, Fußballtore, ein Sandkasten, Bäume und Sträucher, Blumen- und Kräuterbeete. Es gibt unterschiedliche Spielgeräte, wie z.B. Stelzen, Springseile, Hula Hoop Reifen, verschiedene Bälle und Schläger usw. Zum Schulgelände gehört auch eine große Wiese, mit vielen Sträuchern und Bäumen und liegenden großen Baumstämmen auf die man klettern kann. Die meiste Zeit sind wir draußen.

In der Pausenhalle stehen zwei Tischkicker, zwei Tischtennisplatten und eine kleine Bühne, auf denen viele spontane Aufführungen stattfinden. Es gibt Gruppentische, an denen man z.B. Gesellschaftsspiele spielen kann. In der großen und kleinen Sporthalle können ganz verschiedene Bewegungsspiele gespielt werden. Unmittelbar neben dem Schulgelände ist ein großer Spielplatz mit großem Piratenschiff, kleinen Häuschen, einer Baumplattform usw., wo wir regelmäßig hingehen.

 

 

Demokratisches Miteinander und Empathie

 

Unser Umgang miteinander zeichnet sich durch eine offene Gesprächskultur aus. Die Verständigung miteinander ist ganz stark an die Praxis der Argumentation gebunden. Jede*r kann jederzeit die Anderen nach Gründen für ihr*sein Verhalten oder Gesagtes fragen. Es ist uns wichtig uns gegenseitig zu verstehen und gemeinsam herauszufinden, was das „richtige“ oder „passende“ ist. Die Meinungen darüber, was „richtig“ oder „gut“ ist, können sich unterscheiden und da ist das miteinander Sprechen und einander zuhören, was wir ständig üben ein super Mittel. Gerade das Zuhören ist eine in höchstem Maße gemeinschaftliche Praxis, die geübt werden muss, dabei spielt Empathie für die Anderen eine Kernrolle und auch die kann ganz praktisch geübt und gebildet werden.

 

 

Diversität und Kultur

 

Wir sind antirassistisch.

Unsere Schulgemeinschaft ist mehrsprachig. Wir, als pädagogische Mitarbeiter*innen lernen von den Schüler*innen Begrüßungen, Verabschiedungen und die Frage nach dem Befinden („Wie geht es dir?“) in verschiedenen Sprachen. Dabei sind Schüler*innen in der Lehrenden-Position und wir, als pädagogisch Mitarbeiter*innen in der Lernenden. Wir glauben, dass z.B. durch ein solches (kleines) Lernen, sich ganz von selbst, ein Schätzen unserer kulturellen Vielfalt vollzieht. Wir denken auch, dass dadurch die Schüler*innen lernen können ihre Mehrsprachigkeit und ihre kulturelle Identität als Stärke anzusehen.

Wir haben in einer größeren Betreuungsgruppe einen Theaterbesuch im Theaterhaus gemacht und wollen das in Zukunft regelmäßig machen.

Bei uns findet vermehrt ein spontanes gemeinsames Musizieren statt. In dieser Form passieren auch interkulturelle Begegnungen miteinander. Beim freien Musizieren entstehen unvorhersehbare Sachen. Je nachdem, wer gerade dabei ist und mitmachen will und je nach Interesse, wird mit oder ohne Sprache herum gespielt, auf Tischen getrommelt oder ein*e pädagogische*r Mitarbeiter*in versucht, auf Wunsch eines Kindes, Star Wars auf der Mandoline zu spielen.

 

 

Freies Spielen

 

Wir geben den Kindern den Raum ihrer eigenen Kreativität freien Lauf zu lassen. Beim Spielen folgen sie ihrer Lust und ihrem Interesse. Je nachdem, was den Kindern gerade Spaß macht oder was für sie aufregend ist, entdecken und erfinden sich Kinder Spiele, die ganz verschieden und vielfältig sind. Das Hören und das Wahrnehmen des eigenen Interesses ist im ganzen weiteren Leben ein hilfreiches Werkzeug. Und auch das ist etwas, was sich erst bildet und was geübt werden muss.

Oft erfinden Kinder Vorführungen z.B. Zirkusaufführungen oder selbst ausgedachte Theaterstücke und dann sind wir gerne ein Publikum, schauen zu und bestärken die Kinder in dem was sie tun. Wir wollen Räume schaffen, in denen die Kinder experimentieren und probieren können. Auch das Angebote-Machen spielt dabei natürlich eine entscheidende Rolle. Wir wollen ganz verschiedene Erfahrungen möglich machen, denn zum Kennenlernen und Entwickeln des eigenen Interesses, gehört das Ausprobieren vieler verschiedener Sachen. Jede*r der will kann sich z.B. an Handarbeiten probieren. Wir stricken, weben, nähen und machen z.B. aus alten Socken neue Handpuppen.

Natürlich gibt es ganz verschiedene Formen des Spielens und auch da herrscht bei uns eine große Vielfalt. In einem Spielen zu zweit z.B. ein*e pädagogische*r Mitarbeiter*in und ein Kind, liegen sicherlich ganz andere Möglichkeiten und Chancen, als z.B. in einem gemeinsamen Springseilspringen in einer größeren Gruppe. Uns ist hier wichtig das alle Arten zu Spielen kennengelernt werden können.

 

 

Gemeinsames Mittagsessen

 

Die Kinder gehen zusammen mit den pädagogischen Mitarbeiter*innen zum Mittagessen in die Mensa. Damit ein gemeinsames Essen in großen Gruppen möglich ist, haben wir dafür Regeln festgelegt. Wichtig ist, dass den Kindern auch klar ist, warum es diese Regeln gibt.

Am Dienstag und am Donnerstag gibt es Nachmittags Obst und Gemüse als Snack oder belegte Brote oder Müsli bzw. Kornflakes.


 

AG´s und Kooperationen

 

Es gibt verschiedene AG´s, aus denen sich Kinder je nach Interesse aussuchen können, an welchen sie teilnehmen wollen. Es gibt AGs in den Bereichen Sport und Spiele, Musik und Tanz, Kochen und Backen usw. Wir kooperieren mit dem KJD (Kinder- und Jugendhaus Drispenstedt), wo frei gespielt, gekocht und gebastelt etc. werden kann.